OECD-Bildungsindikatoren 2008: Schlusslicht Schweiz

Ausgewählte Resultate wurden in der Tagespresse publiziert, z.B. NZZ online, meist basierend auf einer Medienmitteilung des Bundesamtes für Statistik.

Auf einem Bericht aus Paris basierend, schreibt jedoch die NZZ in ihrer Ausgabe von 10. September: "Eine Studie der Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) - «Bildung auf einen Blick» - hat ergeben, dass 2006 im OECD-Durchschnitt über die Hälfte aller Schulabsolventen ein Studium aufnahmen (57%). 1995 hatte der Anteil dagegen nur 37% betragen. ... Spitzenreiter ist Australien mit einem Anteil von über 80%. In einigen anderen Ländern einschliesslich Schweden, Finnland, Norwegen, Russland und der Vereinigten Staaten übersteigt die Eintrittsquote die 70%-Marke. Dagegen gehören die Schweiz, Deutschland und Belgien mit jeweils weniger als 40% des Jahrganges zu den Schlusslichtern im OECD-Raum." Vgl dazu Medienmitteilung der OECD.

Arthur Schneeberger, Bildungs- und Arbeitsmarktforscher am Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft in Wien, äusserte sich kürzlich zu den OECD-Bildungsindikatoren wie folgt: "Das meiste was von der OECD mitgeteilt wird, basiert auf Missverständnissen." (Forum im Rahmen der OBA St. Gallen, 9.9.08)

Mehr dazu: OECD-Website - Zusammenfassung des Berichts in Deutsch - Resumé en français
Kostenloser Download des ganzen Berichts in Englisch (520 Seiten, 5,5 MB)

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